ReCore Definitive Edition

ReCore Definitve Edition. Alles viel besser?

Es wird aber auch Zeit! Zeit, dass wieder deutlich mehr über ReCore berichtet wird.

Irgendwie hat es dieses Spiel nicht leicht. Trotz einiger grandioser Ideen erweckt es den Anschein, dass nur ein paar hartgesottene Fans wirklich Gefallen an diesem 3rd Person Action Adventure gefunden haben.

Mit lauwarmen Reviews und einem Metacritic Score von 63 wirkt ReCore nicht wie der große Xbox One (Windows 10) Meilenstein. Dennoch hat mich ReCore irgendwie beeindruckt.

Fast genau ein Jahr später:

Never mind ReCore, here’s the Definitive Edition.

Natürlich drängt sich an dieser Stelle die Frage auf, was macht die Definitive Edition denn nun besser? Bessere Grafik? Besseres Gameplay? Besseres Spiel?

Nun ja, vielleicht sollte ich erst kurz die Probleme der Standard Edition kurz erläutern.

 

Joule and Mack
Mit Joule und Mack die Wüste erkunden.

Die Grafik war und ist wirklich ganz hübsch, die gleißend helle Wüste ist beeindruckend und wirkt einfach unglaublich weit und geheimnisvoll.

Die Charaktermodelle sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet und die Effekte können sich sehen lassen. Vielmehr wird die Standard Edition von ReCore von anderen Eigenheiten geplagt. Die Ladezeiten sind lang. Wirklich lang. Viel zu lang. Nach einem Ortswechsel oder dem ungewollten Ableben der Protagonistin Joule verharrt man durchschnittlich eine Minute vor einem schwarzen Bildschirm.

Das Spiel erfordert enorm viel Grinding, da die Gegner, vor allem die Bosse sehr unausgewogen sind. Das HUD, die Map und die Menüs sind sehr suboptimal gestaltet.

Also, alles viel besser und viel schöner? Definitiv! Die Definitive Edition sieht wirklich noch ein ganzes Stück besser aus: Mehr Weitsicht, hochauflösendere Texturen, schickere Lichteffekte – dank HDR. Hier hat man wirklich richtig gute Arbeit geleistet.

Bossfights
Bossfights sind bedeutend ausgeglichener.

OK, bessere Grafik. Wie steht es um das Gameplay? Man wird sicherlich weiterhin ein paar Stunden zum Grinden einplanen müssen, allerdings fühlt sich das Kampfsystem bedeutend flüssiger an. Die einzelnen Bewegungen und Techniken gehen leichter von der Hand, die Bosskämpfe wirken ein wenig ausgeglichener, es läuft viel runder. Sogar die Ladezeiten sind viel kürzer. Viel viel viel kürzer – nur noch ca. 10 Sekunden. Das User Interface und die Karte wurden ebenfalls deutlich verbessert.

Besseres Spiel? Definitiv! Mit der ReCore Definitive Edition wurden enorm viele Kritikpunkte der Standard Edition ausgebessert. Doch damit nicht genug. Die Definitive Edition erweitert ReCore auch noch um einige Inhalte, wie neue Locations und einen neuen Core Bot.

Zum Thema Core Bots sei noch erwähnt, dass man diese nun direkt verstehen kann, die Untertitel von Mack und Co. sind endlich lesbar. Das ist eine Neuerung, die mir sehr gut gefallen hat, bringt sie einem doch seine Gefährten näher.

Alle Käufer der Standard Edition von ReCore erhalten die Definitive Edition übrigens als kostenloses Update, das nenne ich kundenfreundlich.

ReCore war ein gutes Spiel mit einigen Makeln. ReCore Definitive Edition ist ein sehr gutes Spiel und definitiv einen Blick wert.